Unterwegs in Osteuropa: Budapest - die Perle an der Donau

von

Die zauberhafte Lage auf den beiden Seiten der Donau, die wechselvolle Geschichte, das reiche Kulturangebot, vermischt mit dem Flair des Modernen, lassen jeden Besuch in die ungarische Hauptstadt zu einem richtigen Erlebnis werden, das lange Zeit danach anhaften bleibt.

Für die Ungarn selbst ist die Metropole Zentrum und Schaltzentrale des Landes schlechthin – sowohl in geistig-kultureller als auch in wissenschaftlicher und politischer Hinsicht. In den letzten Jahrzehnten genoss Budapest eine enorme Entwicklung – viele Sehenswürdigkeiten wie z. B. das mittelalterliche Burgviertel wurden renoviert und stellen sich heute in einem neuen Glanz vor.

Budapest ist die glanzvolle Metropole Ungarns. Eine moderne und pulsierende Millionenstadt mit imposanten historischen Zeugnissen, wunderbarer Architektur und prachtvollen Boulevards mit traditionsreichen Kaffeehäusern.

Eine Stadt, die zu jeder Jahreszeit Millionen von Besuchern lockt. Besonders schön ist aber Budapest im Sommer, wenn die Metropole zu dem Nationalfeiertag Ungarns am 20. August vom grandiosen Feuerwerk beleuchtet wird und von der Musik vieler Veranstaltungen begleitet wird.

Architektur

Budapest wird von vielen Architekturstils geprägt. Buda und Pest waren über Jahrhunderte hinweg von fremden Mächten besetzt, die die Architektur der Stadt bis heute prägen.

Schon zu Römerzeiten entstanden kunstvolle Mosaiken, z. B. die Stadt Aquinicum.

In dem 13. Jahrhundert verbreitete die Gotik ihren Einfluss in der Architektur von Budapest. Imposante Beispiele aus dieser Zeit ist z. B. die Matthiaskirche.

Die Zeit der türkischen Besetzung im 16. und 17 Jahrhunderts hinterließ natürlich auch ihre Spuren in Budapest. An diese Zeit erinnern z. B. die moscheeartigen Heilbäder oder die berühmten Kaffeehäuser, die ihren Ursprung in dieser Zeit hatten.

Die Zeit um 1900 hinterließ aber einen besonders starken Einfluss auf die Architektur. Pompöse Gebäude wie das Parlament, der Westbahnhof, die Elisabethenbrücke entstanden aus dieser Zeit - die Zeit des Jugendstils oder wie man ihn in Ungarn nannte die Sezession.

Die moderne Architektur entwickelte sich in den 80-er Jahren. Beispiele dafür sind das Nationaltheater und der angrenzende Palast der Künste.

Unterwegs in Budapest

Budapest lässt sich in vier wesentliche Stadtteile gliedern – zum einen die beiden ursprünglich selbständigen Siedlungen, die sich 1873 zusammenschlossen. Das einst barocke Óbuda mit dem Handwerkerstädchen Buda und das sich auf der gegenüberliegenden Seite der Donau befindende Städtchen Pest, die heutige City, sowie die so genannte Pest der Gründerzeit mit vielen monumentalen Wohn- und Geschäftshäusern.

Budaer Highlights

Der westlich der Donau gelegene Stadtteil Buda erstreckt sich bis hoch hinauf in die Berge. Der Budaer Stadtteil gehört zu den bevorzugten Wohngebieten Budapests, in dem viele Prominente und Politiker wohnen.

Es gibt natürlich eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die erwähnt werden sollen. Leider wird es uns hier nicht möglich sein, von allen diesen Sehenswürdigkeiten zu erzählen.

Zwei davon möchten wir hier unbedingt erwähnen - die Matthiaskirche und die Fischerbastei.

Die Matthiaskirche (Mátyás templom) befindet sich auf dem Dreifaltigkeitsplatz. Sie wurde zwischen 1255 und 1269 in einem Übergangsstil zwischen Spätromantik und Gotik erbaut und war ursprünglich für die Budauer Bevölkerung bestimmt. Außerordentlich schön ist das Dach der Kirche, verziert von farbigen Pyrogranit-Ziegeln, die in der Sonne in tausenden von Farben funkeln.

In dieser Kirche wurden zahlreiche ungarische Könige gekrönt, so auch Franz Josef I. und seine Gattin Elisabeth, die als "Sissi" bekannt ist. Der ungarische Komponist Franz Liszt komponierte 1867 anlässlich der Thronbesteigung seine berühmte "Ungarische Krönungsmesse".

Die Fischerbastei (Halászbástya) befindet sich gleich hinter der Matthiaskirche und ist eins der populärsten Gebäude Budapests. Im Mittelalter befand sich hier der Fischmarkt. Das Bauwerk verleiht eine Atmosphäre romantischer Ritterburgen. Die Fischerbastei ist zwischen 1899 und 1905 entstanden.

Von hier aus bekommt man einen wunderschönen Blick auf die Donau und die andere Seite der Stadt mit dem Parlament und die Kettenbrücke. Es ist ein schöner Platz zum Ausruhen und Träumen.

Pester Innenstadt und das Parlamentsviertel

Als Gegenpol zur Burg und zum herrschaftlichen Machtzentrum entwickelte sich Pest zu einer Handelsmetropole. Die Atmosphäre hier ist eher rasant, im Rhythmus der modernen Zeit, mit viel Verkehr und doch vielen Möglichkeiten zum Einkaufen und gemütlichen Kaffeetrinken in einem der zahlreichen Straßencafés.

Direkt an der Donau zwischen der Kettenbrücke und der Elisabethenbrücke befindet sich die so genannte Donaupromenade, die einst beliebter Platz für Aristokraten und Prominente war. Der Donaugeruch, der leichte Wind an warmen Sommerabenden machen den Spaziergang an der Promenade unvergesslich.

Mit etwa 600 Kaffeehäusern erlebte die ungarische Hauptstadt um 1900 einen Höhepunkt der Kaffeehauskultur.

Stundenlang kann man in einem Kaffeehaus in genüsslicher Atmosphäre sitzen, die Menschenmenge beobachten, Zeitung lesen, sinnieren. Der Kaffee ist f[r den Ungarn ein Stück Philosophie - er muss schwarz wie die Nacht, süß wie die Liebe und vor allen Dingen stark sein.

Der süße Verführer

Was zum Kaffee nicht fehlen darf, ist der süßer Verführer oder der Strudel (rétes), der in Ungarn in allen Variationen zu finden ist.

Ein Augenschmaus ist aber auch der Grundel-Palatschinken (Grundel palacsinta), dessen Markenzeichen die Walnussfüllung und die exquisite Rum-Sauce ist. Nach dem Originalrezept wird der Grundel-Palatschinken flambiert serviert.

Budapest bei Nacht

Ein Anblick, der lange nicht vergessen wird …

Die pulsierende Metropole mit ihrer eigenen Dynamik und Leben. Man taucht in ein Lichtermeer und sieht Budapest aus einer völlig anderen Perspektive. Dieses Erlebnis gehört einfach dazu, wenn man in Budapest ist. Schön, atemberaubend und unvergesslich.

Zurück

Einen Kommentar schreiben

Ihr Kontakt zu uns:


Eimer & Eimer
Fachübersetzer für Osteuropa e. K.

Hanauer Landstraße 521
60386 Frankfurt am Main

Tel.: 069 41674040
Fax: 069 41674044
E-Mail: info@eimer-eimer.de





Datenschutzerklärung*